Die Energiewende in den Kommunen

Die Energiewende in den Kommunen

WERKSTATTGESPRÄCH

Deutsche Kommunen erzeugen jährlich ca. 9 Milliarden Euro an Wertschöpfung durch den an erneuerbaren Energien gekoppelten Wirtschaftskreislauf. In Griechenland steht dieser Prozess noch am Anfang, wird sich aber zukünftig voraussichtlich beschleunigen dank einem neuen Gesetz, das Bürger/innen und Kommunen erlaubt, „Energiegemeinschaften“ zu gründen bzw. sich daran zu beteiligen.

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Werkstattgespräch, 2. November 2018, Kreta
Im Rahmen der VIII Deutsch-Griechischen Versammlung

Während in den europäischen Hauptstädten über Wege ins regenerative Zeitalter zur Verhinderung des Klimawandels verhandelt wird, nehmen viele Kommunen und Regionen Europas die Energiewende längst selbst in die Hand – zum Wohle und mit der Unterstützung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Sie nehmen Maßnahmen und investieren in wichtige Bereiche wie die Energieeinsparung, die Erhöhung der Energieeffizienz der Gebäude sowie in den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Diese Maßnahmen tragen zur nachhaltigen Regionalentwicklung bei und bringen Vorteile für die lokale Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Arbeitsplätze entstehen, Kommunen erzeugen Einnahmen, die sie auch bei der Bekämpfung der Energiearmut einsetzen können, unter der Bürger/innen vor allem ärmerer Schichten, aber nicht nur, leiden.

Deutsche Kommunen erzeugen jährlich ca. 9 Milliarden Euro an Wertschöpfung durch den an erneuerbaren Energien gekoppelten Wirtschaftskreislauf. In Griechenland steht dieser Prozess noch am Anfang, wird sich aber zukünftig voraussichtlich beschleunigen dank einem neuen Gesetz, das Bürger/innen und Kommunen erlaubt, „Energiegemeinschaften“ zu gründen bzw. sich daran zu beteiligen.

Das Werkstattgespräch im Rahmen der VIII Deutsch-Griechischen Versammlung auf Kreta informierte über Instrumente, Modelle, Maßnahmen und gute Beispiele einer dezentralen Energiewende, die Kommunen für sich sinnvoll nutzen können.

ABLAUF

  • Einführung
    Olga Drossou / Kyriaki Metaxa, Heinrich Böll Stiftung Griechenland

Inputs (je 8 min)

Anschließend kurze Statements von kommunalen Vertreter/innen und Diskussion.
Moderation: Alice Korovesi, INZEB

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Informationen zum Arbeitsdiskussion:
Kyriaki Metaxa, kyriaki.metaxa [@] gr.boell.org, +30 2310 282829

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